

Cartier zählt zu den wenigen Herstellern, deren Uhren sich klar über Form und Gestaltung definieren. Rechteckige und quadratische Gehäuse, römische Ziffern, sichtbare Schrauben und ausgewogene Proportionen prägen das Erscheinungsbild vieler Modelle seit Jahrzehnten. Dadurch entstehen Zeitmesser, die nicht kurzfristigen Trends folgen, sondern über lange Zeiträume wiedererkennbar bleiben. Neben Schmuck ist die Uhrmacherei heute ein fester Bestandteil des Sortiments und verbindet Designanspruch mit alltagstauglicher Technik.
Die Marke wurde 1847 in Paris von Louis-François Cartier gegründet. Nach der Übernahme einer Werkstatt entwickelte sich das Unternehmen zunächst als Juwelier für ein wohlhabendes Publikum. Ein früher Auftrag aus dem Umfeld des französischen Hofes öffnete den Zugang zu internationalen Kunden und legte die Basis für den späteren Ausbau in weitere Metropolen.
Um die Jahrhundertwende prägte Louis Cartier die gestalterische Richtung des Hauses. In dieser Phase entstanden die ersten Armbanduhren, darunter die Santos, die ursprünglich für den Flugpionier Alberto Santos-Dumont entworfen wurde. 1917 folgte die Tank, deren geradlinige Form bis heute als Referenz für rechteckige Uhren gilt. Beide Modelle bilden bis heute das Fundament der Kollektion.
Im 20. Jahrhundert baute Cartier seine Präsenz weltweit aus und entwickelte parallel zur Schmuckkompetenz eine eigenständige Uhrmacherei. Heute gehört das Unternehmen zum Richemont-Konzern und fertigt einen Teil seiner Werke in der Schweiz in eigenen Manufakturstrukturen.
Die Tank ist die bekannteste rechteckige Linie des Hauses. Charakteristisch sind die seitlichen Stege, die das Gehäuse optisch einrahmen. Innerhalb der Familie existieren mehrere Ausführungen wie Tank Louis, Tank Must, Tank Américaine oder Tank Française, die sich in Proportionen, Materialien und Technik unterscheiden. Einen strukturierten Überblick über Aufbau und Unterschiede bietet unser Hintergrundartikel zur Tank-Kollektion.
Die Santos kombiniert ein quadratisches Gehäuse mit sichtbaren Schrauben auf Lünette und Armband. Sie gehört zu den ersten konsequent als Armbanduhr konzipierten Modellen und wird heute sowohl mit mechanischen als auch mit Quarzwerken angeboten. Wer tiefer einsteigen möchte, findet zusätzliche Einordnung in unserem Beitrag zur Geschichte der Santos sowie in den meistgestellten Fragen zur Kollektion.
Mit der Panthère positioniert Cartier eine Linie, die Uhr und Schmuck eng miteinander verbindet. Flexible Gliederarmbänder und kompakte Gehäuse stehen im Vordergrund. Die Modelle werden häufig als elegante Alltags- oder Schmuckuhren getragen. Details zu Varianten und Ausstattungen haben wir in unserem Überblick zur Panthère zusammengefasst.
Ballon Bleu und Pasha ergänzen das Portfolio um runde Gehäuseformen. Die Ballon Bleu zeichnet sich durch eine geschützte Krone mit blauem Cabochon aus, während die Pasha mit markanter Kronenkappe und eigenständiger Zifferblattgestaltung arbeitet. Beide Linien sprechen Käufer an, die ein klassischeres Rundgehäuse bevorzugen, ohne auf typische Cartier-Designelemente zu verzichten.
Cartier setzt je nach Modell mechanische Automatik- oder Handaufzugswerke sowie Quarzkaliber ein. Die Wahl hängt vom Einsatzzweck ab: Mechanische Werke stehen für traditionelle Uhrmacherei, während Quarzwerke besonders wartungsarm und präzise sind.
Im Quarzbereich wurden zuletzt energieeffiziente Lösungen eingeführt, darunter ein Kaliber mit verlängerter Batterielaufzeit sowie das SolarBeat-System. Dabei gelangt Licht über feine Öffnungen im Zifferblatt zu einem darunterliegenden Solarmodul. So wird die Uhr ohne regelmäßigen Batteriewechsel betrieben.
Für höher positionierte Modelle entwickelt Cartier zudem eigene Manufakturwerke. In La Chaux-de-Fonds entstehen Konstruktionen mit zusätzlichen Funktionen oder skelettierten Aufbauten, bei denen Teile des Uhrwerks sichtbar sind. Diese Technik verbindet Gestaltung und Mechanik besonders eng.
Die Wahl einer Cartier-Uhr beginnt in der Regel mit der Gehäuseform. Rechteckige oder quadratische Modelle wie Tank und Santos wirken flacher und formeller, während runde Linien wie Ballon Bleu oder Pasha klassischer auftreten. Auch die Bauhöhe und das Armbanddesign beeinflussen den Tragekomfort deutlich.
Preislich reicht das Angebot vom Einstieg im unteren vierstelligen Bereich bis zu komplexen oder stark veredelten Ausführungen im fünf- oder sechsstelligen Segment. Einsteigermodelle mit Quarzwerk oder einfachem Automatikwerk eignen sich für den täglichen Gebrauch, während Manufaktur- oder Schmuckuhren stärker sammlerorientiert sind.
Standardmäßig gewährt Cartier zwei Jahre Garantie. Durch Registrierung im Programm „Cartier Care“ lässt sich diese auf bis zu acht Jahre verlängern. Gerade bei einem Neukauf empfiehlt sich die Anmeldung, da sie langfristig zusätzliche Sicherheit bietet.
Als offizieller Händler begleitet dich ALTHERR beim Kauf deiner Cartier-Uhr persönlich und ohne Zeitdruck. Unser Magazin sowie unser YouTube-Kanal bieten dir professionell geschriebene und produzierte Inhalte zur Selbstrecherche. In unseren Geschäften in Berlin und Hannover, die beide mit fünf Sternen auf Google bewertet sind, kannst du unterschiedliche Modelle direkt anlegen, Größen vergleichen und Materialien im Alltagseindruck erleben. Gemeinsam klären wir, welche Kollektion zu deinem Stil, deinem Handgelenk und deinem Budget passt und unterstützen dich auch bei Themen wie Garantieverlängerung über Cartier Care oder späterem Service. Solltest du nicht in der Gegend leben, bieten wir dir unser Beratungsangebot auch per E-Mail, Telefon und WhatsApp. So triffst du eine Entscheidung, die langfristig überzeugt und nicht nur auf dem Papier gut klingt.